Alle Episoden

#6 Überleben

#6 Überleben

24m 57s

Ein Weg ist nach ihr und ihrer Mutter benannt: Der Irena-Błażejewska-und-Anastasja-Młynarczyk-Weg. Irena Błażejewska ist eine Überlebende des Lagers. Wie viele andere Frauen musste ihre Mutter sie im Krankenlager zur Welt bringen. Irena Błażejewska lebt heute in Polen. Mirjam besucht sie.

#5 Gegen das Vergessen

#5 Gegen das Vergessen

24m 25s

Die nahegelegen Autobahn soll ausgebaut werden. Dagegen regt sich Widerstand. In den Kreisen der Klimatschützer*innen interessiert sich eine Arbeitsgruppe für das Gedenken. Sie wollen an die Opfer des Krankenlagers erinnern.

#4 Wo kein Gras drüber wächst

#4 Wo kein Gras drüber wächst

27m 3s

Im Jar 1949 wird die Bundesrepublik gegründet. Die Untersuchungen der Alliierten zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden an die deutschen Gerichte übergeben. Doch für das Massaker im Gremberger Wäldchen wird niemand zur Rechenschaft gezogen. Dennoch erinnern sich einige und es will kein Gras über die Sache wachsen.

#3 Cologne Case IV

#3 Cologne Case IV

27m 16s

Kurz vor Kriegsende erlässt Alfons Schaller den Befehl das Lager zu räumen. Volkssturmmänner schießen durch die Barackenfenster und treiben die Inhaftierten aus dem Lager. Diejenigen, die nicht laufen können, verbrennen sie bei lebendigem Leibe. Dieses schreckliche Verbrechen untersuchen die Briten drei Jahre später als Cologne Case IV.

#2 Stimmen der Inhaftierten

#2 Stimmen der Inhaftierten

23m 20s

Iwan Manschilin hatte eine Knieentzündung, Lidija Kiwwa litt an Malaria und Tamara Stafitschuk kam im Krankenlager zur Welt. Sie alle waren aus unterschiedlichen Gründen im Gremberger Wäldchen und mussten dort unter schrecklichen Bedingungen leben. In Interviews haben sie davon erzählt.

#1 Zwischen Bäumen und Stacheldraht

#1 Zwischen Bäumen und Stacheldraht

20m 15s

Im Wald steht ein Stein. Er erinnert an 74 ermordete Menschen. Ein Zeitungsartikel am Baum berichtet von einem Krankenlager, das im Gremberger Wäldchen stand. Mirjam und Philipp sprechen mit Historiker:innen und erfahren, dass hier erkrankte polnische Zwangsarbeiter*innen und sognannte Ostarbeiter leben mussten.